Startseite NEWS KALENDER PROGNOSEN RUDER-WIKI ☰

News


25. Oktober 2026

Stromstaffel 2026 – Wir können nur besser werden!


Bericht von Elisabeth


Die Stromstaffel ist und bleibt ein Fixpunkt im Austria-Kalender – die Regatta vor der eigenen Haustür, auf die sich viele Austrianer:innen jedes Jahr aufs Neue freuen. Am 17. Oktober 2026 war es wieder soweit. Die Bedingungen waren ideal: Es war ein schöner, sonniger Herbsttag bei spiegelglattem Wasser und kaum Strömung (bedingt durch rekordverdächtig niedrigen Wasserstand). Zudem blieben alle gesund und wir konnten in der Zusammensetzung fahren, wie wir trainiert hatten. 

 

Wie die letzten Jahre haben wir auch dieses Jahr bei der Einteilung der Boote engagierten Personen, die noch nie bei der Stromstaffel dabei waren, Vorrang gegeben. So hatten wir dieses Mal drei Personen im Team, für die es die erste Stromstaffel war. Zwei davon haben erst vor einem Jahr zu rudern begonnen!

Mit 8 Frauen und 4 Männern waren wir wieder einmal das frauenreichste Team und haben dafür den Sonderpreis geholt (Schokolade schmeckt eh viel besser als Medaillen ;-))

 

Während unser Dreier und Vierer spannende Rennen mit Überholmanövern erlebten, hatte der Fünfer - übrigens der einzige Fünfer mit nur einem Mann im Boot - die ruhigste Fahrt des Tages: weit und breit kein Gegnerboot, kein Adrenalinkick. Trotz dieser Bedingungen hat er den achten Platz unter den Fünfern errudert, nur neun Sekunden hinter Platz sieben. 

 

Gesamtergebnis: Mit Platz 10 von 10 haben wir sportlich noch Luft nach oben. Die gute Nachricht: Mehr geht von dort aus garantiert nur noch nach oben :-) 

 

 

DANKE

 

Danke an den WRC Pirat für die wie immer großartige Organisation und die Verpflegung. 

 

Danke an die Nibelungen, dass unser Fünfer bei euch übernachten durfte. 

 

Danke an unseren großartigen, lautstarken Fanclub am Ufer, der alle Boote anfeuerte.

 

Danke an Günter für die Fotos.

 

Danke an alle, die mitgerudert sind und dieses Erlebnis möglich gemacht haben: Serenella, Ferdinand, Irene (3er), Veronika, Franziska, Payam, Bernhard (4er), Claudia, Susan, Ralf, Karin & Elisabeth (5er)



17. Mai 2026

Strahlendes Frühjahrserblühen bei der Austria: Drei Mal Gold und einmal Silber

Bericht von Linda & Elisabeth

Wurden wir in den vergangenen Jahren als wiederbelebter Ruderverein mit Breitensport-Herzschlag bei Regatten etwa mit vorgezogener Startzeit vorausgeschickt, vom ein oder anderen Verein belächelt und gerne von gegnerischen Mitstreitenden mehr als belustigender Sympathieträger denn als mögliche Konkurrenz wahrgenommen, so haben wir bei den vergangenen drei Regatten nicht nur uns und unsere Vereinsmitglieder verblüfft sondern wohl die gesamte hiesige Ruderszene.

Mondsee-Zweier-Langstreckenregatta am 25.4. - Stark in den Startlöchern

Nach vier Jahren heuer erstmals wieder dabei, traten wir gleich mit drei Austria-Booten bei der aus gutem Grund immer mehr an Beliebtheit gewinnenden 2er Langstreckenregatta am wunderschönen Mondsee an. Von der Anziehungskraft dieses Austragungsortes und des ausrichtenden Rudervereins konnten sich Serenella, Karin und Elisabeth, die drei “Neueinsteigerinnen” schnell überzeugen. Sie haben wir ganz pragmatisch jeweils ins Boot mit “erfahrenen” Mondseeteilnehmer*innen am Bug gesetzt, von denen wir die annehmlicheren Steuerleistungen erhofften: Mirjam, Linda und Emil. Letzterer wollte eigentlich nur als Trainer und Transporteur mitwirken, hat sich dann aber doch die zuvor ein Jahr verletzungsbedingt pausierende Karin noch ins Boot und damit wieder ins Ruderleben geholt. Ergo-Trainings im vereisten Winter und wöchentliche Kleinboot-Trainings im Anschluss haben sich bezahlt gemacht: Elisabeth und Linda fuhren als zweitschnellstes Frauenboot auf der 10 km-Strecke ins Ziel (2 von 14). Wir sind echt stolz, dass wir in diesem spannenden Rennen die Nase vor Platz 3 und 4 behalten konnten. Danke an dieser Stelle an unsere “Jägerinnen”, die den Extra-Kick gaben! Außerdem ein großes Danke an den RCMO für die wie jedes Mal tolle Organisation!


Vienna Rowing Challenge am 2.5. - Gold gefällt

Eine relativ spontane Besetzung bildeten Vroni, Heather, Nadja und Linda im Vierer bei der Vienna Rowing Challenge. Einmal zusammen im Boot vorher, gab es noch Einweisungen direkt vor der Regatta von Obfrau Vroni. Mit ihr und Heather, zwei vielfach-Gewinnerinnen diverser Regatten auf verschiedensten Breitengraden, hatten Nadja und Linda zwei grandiose Vorlagen mit denen es mitzuhalten galt und nicht zuletzt machte sich vor allem bei Linda am Bug mordsmäßig Bammel breit, die gefürchtete Wende treffsicher zu taktieren. Als schnellster Frauen-Vierer (1 von 7) harmonierten wir letztendlich jedoch prächtig. Die nicht weniger nervösen Jugendlichen Alma und Zoi gewannen im Zweier in ihrer Klasse und weihten damit würdevoll unseren neuen Leichtgewicht-Zweier “Hedy” ein. Magali und Heather hatten ebenfalls ein tolles Mutter-Tochter-Rennen im Zweier.

Wiener Achter am 9.5. - Krönung in der Königsklasse

Der Achter - für viele die Königsklasse im Rudersport, auch wenn der Doppelachter gegenüber dem Riemenachter von so manchen geringer geschätzt wird, gewinnt er doch immer an größerer Beliebtheit. So auch bei der Austria, die gleich in vier Booten beim Wiener Achter 2026 vertreten war - einer Regatta, der an Größe scheinbar keine Grenzen gesetzt sind. So waren heuer 56 Achter aus Österreich und sämtlichen Nachbarländern vertreten, die sich in sechs Abteilungen um den schnellsten Weg ums Gänsehäufel rangen.

Dies gelang unseren Masters Frauen bestehend vom Bug beginnend aus Serenella, Babsi, Karin, Mirjam, Elisabeth, Linda, Heather und Vroni am Schlag, und Emil am Steuer einfach bravourös und die Crew konnte den schnellsten Frauen-Doppelachter stellen (1 von 6) auf einem Gesamtplatz 13/56. Und das ohne jemals in Originalbesetzung im Boot gesessen zu sein - was für eine herrliche Fahrt!  

Im danach startenden Mixed Doppelachter fuhren einige unserer Austrianer*innen ihre erste oder zweite Regatta. Zwei davon haben überhaupt erst vor einem halben Jahr zu Rudern begonnen! Und zwei saßen schon wieder im Boot: Elisabeth, die kurzerhand die abkömmliche Bugfrau ersetzte (wir danken dir für deinen tollen Einsatz und dass du trotz deiner Zweifel, dass Linda das wirklich ernst meint, ins Boot gehockt bist!) und Linda - diesmal am Steuer (es war ihr Regatta-Steuerdebut, vor dem sie nicht weniger nervös war als die Rudernden und sie hat es großartig gemacht!). Mit Alexandra, Ferdinand, Ralf, Payam, Klaus, Susan und Claudia am Schlag gelangten wir auch mit diesem Boot im prächtigen Mittelfeld unserer Abteilung ins Ziel.

Auch unser Riemen-Achter wurde zu Wasser gelassen: Diesmal mit dem Normannen-Emil am Steuer - Bernhard und (unser) Emil ruderten in einer Renngemeinschaft mit dem Basler Ruderclub und verbuchten ebenfalls ein tolles Ergebnis sowie auch Nadja und Yelena, die im Frauen-Doppelachter vom Donauhort mitgerudert sind. Neben unseren Basler-Freunden Rahel und Jirka trafen wir auch andere ehemalige Mitglieder wie Lukas bei den Polen und Tanya bei den Normannen wieder. Wie schön!

Zum guten Schluss das echte Gold:

Tausend Dank an Emil, der für alle drei Regatten den Transport gemacht und sowohl Zweier als auch Achter trainiert hat. Was täten wir bloß ohne dich?



Artikel laden ...

Keine Artikel mehr!