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News


6. April 2019

2. Platz für die Vienna Smurfettes in Budapest - mit Austria Beteiligung durch Yelena & Nadja

Acht gestandene Frauen. Und ein Mann. Kaum schreit dieser, fährt das Boot wie ein Einser! So ungefähr ist es gelaufen in unserer Renngemeinschaft aus Donauhort, Donaubund und Austria bei der Budapest Cup Regatta am 6. April 2019. Am Schlag war Andrea vom Donaubund, sie hat uns mit ruhigen kräftigen Schlägen sofort auf Schlagzahl 30 gebracht. Wolfgangs Kampfschreie haben dafür gesorgt, dass wir die Schlagzahl auch über die ganze Strecke halten und noch steigern konnten! Wolfgang Garmin App attestiert ihm später auch DIE perfekte Streckenführung. Wir danken dem Meister Cox! Wir müssen ja nicht zwingend erwähnen, dass wir beim Ablegen beängstigend schief waren und beinahe die Schlagfrau vergessen hätten, ach, lassen wir das. Wir haben die Strecke von 3,6 km in 11:01 absolviert und wurden in unserer Mastersklasse B-C Zweite nach einer Deutschen Renngemeinschaft. Fanni hat sich besonders gefreut, dass wir die Ungarinnen geschlagen haben, denn da waren ein paar ehemalige Rennruderinnen dabei. Großer Dank geht an Eva, die uns alle so wunderbar organisiert hat! Mit im Boot waren Eva, Rieke, Angelina, Karin und Fanni vom Donauhort, Andrea & Nadja vom Donaubund/Austria und Yelena von der Austria. Unser Dank geht natürlich auch an die Lia, die uns den nigelnagelneuen Achter mitgenommen hat! Es war ein Vergnügen und wir kommen wieder! Nächstes Jahr hätten wir dann aber bitte gern noch ein Gulasch und einen Apfelstrudel.




08.12.2018

Achterrennen in der Schweiz

Hopp Schwiiz!

ihren Auftakt beim „härtesten Achterrennen der Schweiz“ hatte die Austria in einer Renngemeinschaft mit dem Polytechniker Ruderclub Zürich heuer am 8. Dezember. Wir, fünf Austrianer, machten uns gemeinsam auf den weiten Weg zu unseren mittlerweile in der Schweiz lebenden Kollegen, Jirka und Rahel, der Drahtzieherin dieses Unternehmens. So groß war unser Vertrauen, dass Details zur Umgebung der Langstreckenregatta – ob wir auf einem Fluss oder einem See rudern oder Unwetterwarnungen – uns nur wenig interessierten. Hauptsache wir trainieren regelmäßig und bringen genügend Geschenke mit für Ulli, die uns steuern wird, und Jens, mit dem wir das erste Mal im Boot sitzen werden.

...

Auf der Fahrt zum Start am Tag des Rennens begleiteten uns die Windwarnungen im Radio. Wir blieben dennoch optimistisch – haben wir doch ständig bei Wind trainiert! Beim Start angekommen wartete schon die nächste Überraschung. Ein weiter Strand mit Achter Booten säumte das Ufer des Rheins – doch wo war der Steg? Wer hätte gedacht, dass die Regatta ihren Namen dem Eiswassern verdankt? Also mussten wir das Boot wohl oder übel mit hochgekrempelten Hosen knietief ins kalte Wasser bringen. Da wussten wir schließlich auch noch nicht, dass dieser nasse Spaziergang uns im Nachhinein unser kleinstes Problem war :). Das Boot ins Wasser geschafft und wieder mit Gefühl in Händen und Füßen ruderten wir uns ein bis zum Start, wo bereits die meisten der 43 Achter Boote um einen Platz inmitten der starken Strömung rangen. Ulli vollbrachte Wunder, indem sie uns ohne Kollisionsschäden rechtzeitig an die Startlinie brachte.

Verglichen mit dem aufreibenden Start verlief die Regatta dann anfangs rhythmisch und fokussiert. Aber da war ja noch immer der Wind. Und die Biegung des Rheins gab ihm bereitwillig Raum, auf dem Wasser zu wüten und vor allem – Wellen zu schlagen. Pitsch-Patsch-Putsch von allen Seiten spritzten die Wellen in Kopfhöhe. Stellenweise war das Rudern gar unmöglich, so wild war das Wasser. Auch das Steuern fiel nicht leicht. Es schien den anderen Teilnehmern gleich zu gehen, denn man kam sich sehr nahe hier und da. Hinzu kam, dass das Boot sich zunehmend mit Wasser füllte. Ulli schien sich bereits zu wundern, warum niemand ihren Befehlen folgte. Wir im hinteren Teil des Bootes wunderten uns, dass keine Befehle mehr kamen. Die Cockbox der Steuerfrau stand unter Wasser und der Wind blies uns so stark von hinten um die Ohren, dass kein Wort von Ulli durchdrang. Wir versuchten einfach bis zum Ende durchzuhalten und vor allem – uns warmzuhalten. So ruderten wir alle weiter so gut wir konnten. Als der Wind und die Wellen nachließen sammelten wir unsere letzten Kräfte. Schließlich schafften wir einen klatschnassen, aber würdigen Zieleinlauf in Eglisau.

Die wohlverdiente Auszeit nach dem Rennen musste aber noch ein Stündchen warten – so lange, bis wir unsere trockenen Klamotten aus Ellikon, dem Startort der Regatta, wiederbeschafft hatten. Aufwärmen konnten wir uns dann erstmals in der Schule des Zielorts. Der zu dem Zeitpunkt für uns wohl gemütlichste Ort mit dem besten Essen der Welt. Im Dachgeschoss des PRC konnten wir die Regatta bei Bier und Kaffee dann schließlich noch gemeinsam ausklingen lassen. Es war wohl für alle ein einzigartiges Erlebnis!


Link zu der Homepage der Veranstaltung. Hier sind Ergebnisse, Bilder und Videos aus dem Event zu finden.

Strecke: 11 km
Durchschnittliche Dauer: 45 Minuten




20.10.2018

Stromstaffel

Wir freuen uns, dass unser Verein an der diesjährigen Stromstaffel erfolgreich teilgenommen hat. Für die Tatsache, dass unsere Mannschaft aus den meisten Frauen bestand, wurden wir mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Die Stromstaffel ist ein Wettbewerb, welcher von dem Wiener Ruderclub Pirat jedes Jahr organisiert wird. Die Strecke ist zwischen Nußdorf und Greifenstein mit dem Start im Nußdorf und beträgt circa 16 km. Sie ist in drei Strecken geteilt und diese Strecken sind von drei Mannschaften durchzurudern, d. h. die erste Strecke von einer Dreiermannschaft, die zweite Strecke von einer Vierermannschaft und die dritte Strecke von einer Fünfermannschaft. Die Mannschaften bestehen sowohl aus Frauen als auch Männer und es gibt keine Vorgaben für die Verteilung dieser im Boot. Die Bewertung der Stromstaffel erfolgt nach dem Staffelsystem.

Wir werden uns freuen, wenn wir nächstes Jahr daran auch teilnehmen werden.

Link zu den Ergebnissen




13.10.2018

16 km Langstreckenregatta „Rose vom Wörthersee“ – Sieg und 3. Platz für die Austria

Die „Rose vom Wörthersee“ ist eine international besetzte Langstreckenregatta von Velden nach Klagenfurt über 16 km für Einerruderer/innen.

Mit dabei heuer Veronika Ebert und Julius Hirtzberger.

Bei traumhaftem Herbstwetter und leichtem Gegenwind konnte Veronika ihre Erfolgsserie fortsetzen, und siegte souverän in der Klasse Masters weiblich D mit fast 3,5 min Vorsprung auf ihre direkte Verfolgerin. Sie war damit auch schnellster österreichische Mastersruderin und wurde im Mastersbereich nur von zwei, mindestens 17 Jahre jüngeren Gegnerinnen der Altersklasse A geschlagen.

Toll verlief auch der Auftritt von Julius Hirtzberger, dritter Rang in der Altersklasse A.

Link zu den Ergebnissen




August 2018

Drei Siege für die Austria - Ellidaregatta an der Alten Donau

Trotz des stürmischen und regnerischen Wetters Ende August – die Ellidaregatta ist eine gute organisierte und nette Sprintregatta über etwa 440m. Start ist beim nördlichen Spitz des Gänsehäufels, das Ziel knapp vor der Brücke beim Ruderverein STAW.

Vor allem die Masters waren stark vertreten – mehrere Abteilungen in allen Mastersrennen. Souverän zeigte sich die in Mastersklasse D rudernde Veronika Ebert im Einer: Mit der besten Zeit aller Ruderinnen (9 Frauen aller Altersgruppen) konnte sie ihren Lauf in 1:47:45 gewinnen.

Ähnlich erfreulich verlief der Doppelzweier mit Maria Pfneiszl (Ellida) – ein souveräner Start-Ziel-Sieg mit 17s Vorsprung brachte auch die zweitbeste Zeit aller Altersgruppen (nur ein „junges“ Boot war um 1 s schneller). Unter Einrechnung des Altersbonus ergab sich auch hier ein souveräner Sieg.

Und Yelena Tiedt-Oberbauer ruderte mit ihrem Partner Andreas Kral zum Sieg im Masters Mixed D-Doppelzweier zum Sieg in ihrer Abteilung.




07.07.2018

Licht und Schatten bei der Traunseeregatta in Gmunden

Am 7.Juli trafen sich die österreichischen Mastersruder/innen anlässlich der Traunseeregatta und Gmunden. Mit dabei Veronika Ebert im Einer sowie vier Boote in Renngemeinschaft mit anderen Vereinen. Doch nun zum „Licht“: Die Gmundner Strecke zeigte sich diesmal von ihrer freundlichen Seite: im Gegensatz zu vergangenen Jahren war das Wasser ziemlich ruhig, und freundliches Wetter.

Mehr Sand im Getriebe war diesmal in den Rennen der Frauen. Da der vereinbarte Bootstransport ganz knapp vor der Regatta abgesagt worden ist, blieb nichts anderes übrig, als den Einer am Autodach zu transportieren, und in den Mannschaftsbooten auf Leihboote umzusteigen. In einer „Nacht und Nebelaktion“ probierten die Frauenschaften Freitag abends die Leihboote aus, um festzustellen zu müssen, dass diese nur mehr oder weniger gut zur Mannschaft passen, Zeit für notwendige Adaptionsarbeiten fehlte.

So ist es nicht verwunderlich, dass sowohl der Doppelvierer (Veronika Ebert und Nadja Hahn in Renngemeinschaft mit Ellida und Pirat) und der Doppelzweier (Veronika Ebert und Maria Pfneiszl) unter den Erwartungen blieb – im Doppelzweier fehlten nur 0,2 s für den Gewinn des Titels bei der Mastersmeisterschaft.

Auch im Einer war Veronika das Glück diesmal nicht hold – Da Renate Zechmeister vom Steiner Ruderklub zu spät gemeldet hatte, musste sie als Ruderin der Klasse D gegen der in Altersklasse C rudernden Ute Simma von Wiking Bregenz antreten. Ute Simma, die derzeit schnellste Mastersruderin Österreichs gewann die Österreichische Meisterschaft souverän, gleiches gilt übrigens auch für die Euromasters in München. „Der zweite Platz ging absolut in Ordnung“, so Veronika, „ich bin ein gutes Rennen gefahren, und weiß, dass sich viele im Einer erst gar nicht dem Vergleich stellen.“