Wie sehen unsere Sportgeräte aus?



8, 10, ja sogar 18 Meter lang sind diese „Schiffe“, die mit einem Schiff so rein gar nichts zu tun haben! Vor allem sind sie leicht, denn ein Renneiner wiegt gerade einmal 14 kg. Er ist außerdem schmal und ist oft aus hochwertigen Materialien gefertigt.  Ein 18 Meter langer moderner Rennachter wiegt nur an die 100 Kilo (!), trägt aber eine bis zu 850 Kilo schwere Mannschaft. So leicht präsentieren sich moderne Ruderboote!

Im Freizeitbereich kann es zwar ein wenig breiter und schwerer werden, schließlich sollen diese Boote ja stabil im Wasser liegen und lange haltbar sein, doch auch diese Boote gleiten durch ihre Stromlinienform fast lautlos und mit respektabler Geschwindigkeit übers Wasser.

Auch das Arbeitsgerät, die Ruder, sind wertvoll. Sie sind aus Karbonmaterialen gefertigt und an die 3 Meter lang.

 

 

Kleine Einführung in die Rudertechnik:
"Der Ruderablauf beim Skullieren"






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Endzug



Die maximale Rücklage ist erreicht, die Ellbögen sind gebeugt und die Beine fast vollständig gestreckt (vgl. Fritsch 1999:80).

Abb. 1: Endzugposition des Ruderers (Fritsch 1999:80)

Vorrollen



Das Vorrollen wird durch das Ausheben der Ruderblätter eingeleitet die außerdem durch eine Dorsalextension im Handgelenk waagrecht zum Wasser gestellt werden.

Zuerst werden die Arme gestreckt, die dann den Oberkörper mit nach vorne nehmen. „Sobald die Hände vor den Knien sind, rollt der Ruderer unter gleichmäßiger und gleichzeitiger Beugung von Knie- und Hüftgelenk in die Auslage“ (Fritsch 1999:81).

Etwa im letzten Drittel des Vorrollens werden dann die Blätter wieder senkrecht gestellt und versucht die maximal  sinnvolle Auslage zu erreichen.

Abb. 2: Das Vorrollen in den verschiedenen Stadien der Ruderbewegung (Fritsch 1999:80f)

Wasserfassen



Das Wasser fassen passiert in kürzester Zeit durch eine minimale Aufwärtsbewegung im Schultergelenk.

Abb.3: Das Einsetzen der Ruder ins Wasser (Fritsch 1999:82)

Durchzug



Nach dem Einsatz der Blätter ins Wasser werden die Beine gestreckt, der Oberkörper schwingt leicht nach hinten und die Hände werden zum Körper gezogen bis wieder die optimale Endzugstellung erreicht ist.

Abb.4: Der Durchzug in den verschiedenen Stadien der Ruderbewegung (Fritsch 1999:82)