Ellida Sprintregatta – 5 Siege für die Austria



Mit einer starken Mann- und Frauenschaft war die Austria bei der Ellida-Regatta am 10. Juni vertreten – 3 Damen und 3 Herren in verschiedenen Bootsklassen.

Zu den Rennen:

Masters-Doppelzweier Klasse D der Frauen

Hier startete Veronika Ebert – wiedervereint mit ihrer ehemaligen Doppelzweierpartnerin Mary Pfneiszl (RV Ellida). Mary´s Beine waren etwas zu lang für das verwendetet Boot, sodass die beiden mit suboptimalen Bootseinstellungen unterwegs waren - für einen souveränen Sieg in 1:43:90 reichte es allemal, nur zwei (jüngere) Mannschaften waren etwas schneller, tolles Rennen.

 

Masters-Mixed-Doppelzweier Klasse D

Die neu formierte Austriamannschaft mit Tatyana Blaschek und Franz Stamm stellten sich starker Konkurrenz – Rang 2. „Der Start kam ziemlich unvermittelt, ich war ganz überrascht, meinte Tanya nach dem Rennen.“

Masters-Mixed-Doppelzweier Klasse E

Hier startete Heini Gaube mit seiner Partnerin Barbara Peutz von der Ellida. Ein souveräner Sieg in der Klasse E mit einer Zeit von 1:40:27.

 

Master-Einer Klasse D

Hier ließ Veronika Ebert nichts „anbrennen“ – mit mehr als 9 s Vorsprung kam sie in 1:45:32 ins Ziel. Keine Mastersfrau, und nur ein Boot in der Allgemeinen Klasse war schneller.

 

Masters Mixed-Doppelvierer Klasse E

Dieses Boot mit Heini Gaube von der Austria in Renngemeinschaft mit Ellida und Pirat lieferte sich ein tolles Match mit dem Boot des Ruderclub Pirat aus Altersklasse F. Ein im Endspurt herausgeholter Laufsieg in 1:27:75 unterstreicht die Klasse dieser Mannschaft.

 

Masters Männer-Doppelzweier Klasse E

Die Premiere dieser Mannschaft endete mit einem 4. Platz in 1:51.43

 

Masters-Frauen-Doppevierer Klasse D

Die Frauenschaft Veronika Ebert, Nadja Hahn (beide Austria), in Renngemeinschaft mit Maria Pfneiszl (Ellida) und Adriana Randall (Pirat) gewinnt die Klasse D souverän, und wird nur von einem Boot der Altersklasse A im direkten Vergleich geschlagen- Laufzeit 1:33, 39.

 

Masters-Männer-Einer Klasse D

Markus Rachinger finisht in 1:53,56 und belegt damit in seiner Altersklasse den 2. Platz.

 

Vorstands-Vierer

In diesem spannenden Rennen zwischen Ellida uns Austria setze sich das Ellidaboot durch. "Das war gar nicht so einfach", berichtet der Schlagmann Franz Stamm, "die Rollschienen im C-4er waren so kurz, dass ich gar nicht richtig rollen konnte, im Endzug war das Stemmbrett meines Hintermanns im Weg. Und Nadja kämpfte mit einem defekten Stemmbrett. Ein beinhartes Rennen, in so einem schweren Holzboot!

 

 

28.04.2018

2er Langstrecke Mondsee 2018



Bei strahlendem Sonnenschein und Windstille ging am Samstag, 28. April 2018 die neunte 2er Langstrecke am Mondsee über die Bühne. Der Ruderverein Austria war diesmal mit 3 Ruderern vertreten, Heinrich Gaube, Emil Kiss und Lukas Hadwich.

Die Anreise erfolgte am Freitagnachmittag, somit ging sich dann am Abend auch schon ein erstes Abtasten des Ruderwassers aus. Nach kalorienreichem Abendessen und erholsamer Nacht im Quartier am Mondseeberg, ging es gleich im Morgengrauen wieder an den See. Heinrich Gaube und seine Ruderpartnerin Barbara Peutz  (WRC Pirat) ruderten als Aufwärmprogramm gleich zeitig am Morgen die gesamte 10 Kilometer Strecke. Gaube dazu: „Wir sind die Strecke bereits in der Früh einmal abgefahren und daher ist sie abgespeichert. All die anderen Boote brauchen uns also nur vorfahren lassen und uns folgen, dann kommen sie auch sicher am kürzesten Weg ins Ziel.“ – Soweit der Plan.

Nach der allgemeinen Lagebesprechung gingen die Boote nach und nach auf das spiegelglatte Wasser des Mondsees. Die Renntaktik war für Heinrich Gaube klar: Start, Augen zu und gemma!

Kiss und Hadwich starteten im 2x in der offenen Klasse im zweiten Startblock des Tages. Neben ihnen Mantler und Steiner vom Steiner Ruderclub – im Doppelachter in Passau waren alle noch gemeinsam im Boot gesessen. Schon kurz nach dem Start bildete sich eine Spitze mit drei Booten, bestehend aus Steiner RC (Mantler, Steiner), WRV Austria (Kiss, Hadwich) und WRC Donaubund (Milodanovic, Görig), die bis zum Ende des Rennens eng beisammen blieb. Die Schlagzahl lag zu Beginn des Rennens bei Kiss und Hadwich bei rund 35 Schlägen pro Minute und wurde allmählich auf 29 Schläge gedrosselt. Emil Kiss dazu: „Unsere Taktik im Vorfeld war es die 10km mit Schlagzahl 26 durchzuhalten, nach der ersten Wendeboje sagte Lukas zu mir: » wir rudern schon die ganze Zeit mit Schlagzahl 29«, von da an war es klar, dass wir dieses Tempo durchziehen und nicht auf 26 abfallen werden.“

Der Steiner RC setzte sich in weiterer Folge leicht ab und gewann das 10 Kilometer Rennen mit einer Laufzeit von 40:27,27 vor Schreiner und Lehrer von LIA (40:43,43), die in einem anderen Block gestartet waren. Milodanovic und Görig belegten als schnellstes Mixed-Boot mit 40:50,50 den dritten Rang. Kiss und Hadwich überquerten die Ziellinie kurz darauf in einer Zeit von 41:22,22 und errangen somit den vierten Platz.

Heinrich Gaube und Barbara Peutz beendeten das Rennen mit einer Laufzeit von 44:23,23 auf dem 14. Platz als viertschnellstes Mixed-Boot über die 10 Kilometer. Barbara Peutz dazu: „Am erbaulichsten an dem Rennen fand ich, dass Heini nach der zweiten Wende im Gesprächston gefragt hat: Und, wie geht es Dir?“

Alles in allem war es eine wunderbare Regatta. Klein, sympathisch und perfekt organisiert. Und das Essen im Anschluss war hervorragend. Ein dreifaches Hipp-Hipp-Hurra und Dankeschön an den Ruderclub Mondsee. Wir kommen wieder!

Weitere Bilder, Videos und die Ergebnisse im Detail finden sich auf der Website des RC Mondsee: http://rcmo.at/category/regatta/

Fotos: WRV Austria (1), Ruderclub Mondsee (2,3)

40. Inn River Race in Passau



7. April 2018

Obwohl die Vorbereitung unter recht widrigen, kalten Bedingungen stattfinden musste, meldeten sich doch mehrere Boote des RV Austria zum Inn River Race in Passau.

Bilderbuchwetter, die wunderschöne Strecke am Inn macht gleich Lust auf Rudern. Die Austria stellt einen Damenachter, einen Damen C-4er, einen Herren-Doppelvierer und vier Ruderer für einen Renngemeinschaftsachter mit dem Steiner Ruderklub.

Besonders spannend verlief es für den Austria C-4x – die vier bestritten das erste Rennen ihres Lebens souverän, auch wenn es mit richtig eingesetzten Rollsitzerln möglicherweise ein bisschen bequemer gewesen wäre. Unter kundiger Anleitung von Rainer geht das Boot in einer Zeit von 26:49, 22 über die 5 km lange Strecke.

Der Männer-Doppelvierer der Austria kommt bis auf 31 s an den Sieger heran, Rang 3.

Etwas Pech hat die Renngemeinschaft Austria/Stein im Männer-Achter A/B. Nur 58 Hunderstel, einen Wimpernschlag, liegt die Mannschaft im Ziel hinter dem Sieger aus Linz.

Der Damenachter geht als letztes Boot des Feldes an den Start. Das Boot hat in der Altersklasse MW-B keinen direkten Gegner/innen und muss daher gegen eine deutlich jüngere Mannschaft der Universität Wien antreten. Nur 1:13 Rückstand ist da ein tolles Ergebnis, obwohl dieses Rennen aufgrund der letzten Startposition wie ein Einzelzeitfahren verlief.

Ganz besonders dankbar sind alle Mannschaften unserem Steuermann Rainer – souverän steuert er die Boote durch die Kurven des Inns.

Link zu den Ergebnissen: 46.41.18.94/Meldung/dokumente/Endergebnis_Passau_2018.pdf

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Rennbericht Damenachter von Linda:

Mit Vroni am Schlag weiß man nie, wann das Rennpferd mit ihr durchgeht und losgaloppiert. Darauf ist man lieber gefasst. Und das sind wir. Die Konzentration im Boot ist spürbar. Haben wir uns bis vor kurzem noch die Gegend angeschaut, wie von Rainer empfohlen, warten wir nun auf das Startkommando „Los“, das leise wie ein Lüftchen herüberweht. Wir sind die letzten am Start und werden wohl auch im Ziel sein. Sei‘s drum!

Das wunderschöne Wetter und die malerische Umgebung, die uns fast romantisch vom Start ans Ziel begleiten, sind nun Nebensache. Im Visier nur noch die Backbord-Acht, die Schlagfrau. Wie Mila Superstar damals ihren Volleyball unsichtbar über‘s Netz geschlagen hat, zaubert Vroni blitzschnell ihre Hände weg vom Körper. Wie macht sie das bloß? Heute ist der Inn Vronis Fujiyama. Aber, sie hat Geduld mit uns. Wohlwissend, dass das Peitschen nur Unruhe ins Boot bringen würde, muss ihr der eigene Schlag doch fast Schmerzen bereiten, da sie ihn so zügeln muss.

Gebannt schauen wir auf Vronis Körper, bewegt sich der Rest der Mannschaft im Takt dazu. Der Krafteinsatz bleibt gleichmäßig, hie und da schaukeln wir, ab und zu zeigt der Inn ein paar Wellen.

Im Gegensatz zur ersten Sonne, die die Landschaft aufheizt, erfrischt das kühle Wasser des Inn. Platsch! - an den Knien und – platsch! - mitten im Gesicht – platsch! - man braucht nicht zwingend gute Sicht zum Rudern – platsch – man kann den Takt hören – Platsch!

Von weit entfernt dröhnen grölende Stimmen zu uns aufs Wasser, das muss unsere Arno-Frauenschaft sein, sie stehen am Ufer, um sie anzufeuern. Das heißt, es ist nicht mehr weit - platsch!

Vor mir bewegen sich alle konzentriert weiter, ich beobachte Tanyas Rückenbewegung. Die Backbord-Seite vor mir rudert schön. Judiths und Babsis Ruder bewegen sich synchron mit jenen von Vroni. Immer noch! Also halte ich auch durch, obwohl sich meine linke Hand bereits wie brennende Nadeln im Fleisch anfühlt. Ich werde weiter üben, was Vroni über lockere Griffhaltung predigt, ich versprech‘s. Jetzt denk an die Beine, konzentrier‘ dich auf die Beine.

Rainer beginnt zu zählen. O Gott, wie weit noch? Egal, Hauptsache Schläge zählen.  Ich zähle mit und denke an die Beine, halte mein Ruder und denk an die Beine. Hinter mir keucht Elisabeth rhythmisch. Ob sie sich später auch am liebsten übergeben wird oder nur ich? Bin ich die Einzige, die das Gefühl hat, gleich zuu krepieren? Die Zahl der noch zu fahrenden Schläge wird kleiner, du brauchst noch Kraft für den Endspurt! 20! Die Leute am Ufer kommen näher, ihre Rufe werden lauter. Zähle weiter! Mein Kopf will schon platzen aber – platsch – da kommt die kühle Rettung und wir fahren weiter – noch 10 Schläge, weiter, gleich ist es geschafft! Schön weiter, bis zum Ziel, und 3! 2! – PLATSCH!

Die Rose – Volles Tempo über den Wörthersee



Alle Jahre wieder finden sich hunderte Ruderinnen und Ruderer am Wörthersee ein, um in rennmäßig in voller Länge von Velden nach Klagenfurt zu befahren.

Wie sonst auch, dominierten auch heuer wieder die Mastersruderer und -ruderinnen, vor allem die älteren Mastersklassen waren gut besetzt.

„Ich habe heuer seit langem wieder einmal eine Pulsuhr mitgenommen, eigentlich spüre ich, wenn ich an der anaeroben Schwelle bin, also bei einem Tempo, dass ich die fast 16 km durchrudern kann“, erklärt Veronika, die Vertreterin der Austria bei diesem Bewerb.

Ein dosierter Start, dann möglichst schnell zum Streckenschlag übergehen, so lautete die Taktik. Rauhe Gegenwindbedingungen bremsen die Boote auf den ersten 4 km bis Dellach. Mit Schlagzahl 24-25 rudert Veronika über den See. Die anderen Damen des Starterfeldes „schmierten“ die Bucht mehr aus, möglicherweise weniger Wind, aber ein etwas weiterer Weg.

Es war ein sehr einsames Rennen, erzählt Veronika: eine jüngere Ruderin unsers Feldes war vom Start weg schneller unterwegs, eingeholt wurde ich gerade von 2 Männern aus dem nachfolgenden Feld, und dann habe ich noch einige vom vorher gestarteten Feld eingeholt, angefühlt hat es sich aber eher wie ein Einzelzeitfahren.

Und der Puls? „Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit einem Durchschnittspuls von 170 unterwegs bin“, berichtet Veronika, nur 2-3 Schläge niedriger als vor etwa 10 Jahren. „Ich bin unglaublich konstant gefahren.“

Das Ergebnis lässt sich dann auch sehen: Klarer Klassensieg in einer Zeit von 1:17:43 in der am stärksten besetzten weiblichen Mastersklasse Den 3. Gesamtrang aller Frauen (also auch der Jüngeren) hat Veronika der Frauen nur um 10 Sekunden verpasst.

„17 Mal bin ich jetzt dabei, und einmal wurde ich in meiner Klasse geschlagen, aber ich glaube, eine ältere Ruderin hat mich noch nie überholt“, so die Bilanz. Hat wieder sehr viel Spaß gemacht, in dieser wunderschönen Landschaft rennmäßig zu rudern!

 

Weitere Ergebnisse: http://www.rv-albatros.at/rva08rose.php

Blaues Band 16.9.2017



Die starken Frauen waren da!
Jedenfalls den (leider noch nicht existenten) Pokal für den schnellsten
Frauen-Riemenachter haben wir uns errudert. Und das kam so: zwei männliche
Stützen unsere Breitensportgruppe waren just zum Wochenende vom Blauen Band
mit ihren besten Hälften auf Urlaub. Und irgendwie hatten auch die andern
Männer zu viel andere Lustbarkeiten auf dem Plan. Nur zwei haben uns ganz
treu die Stange gehalten: die gute Seele Mike und der wortgewaltige Stm.
Jirka. Letzterer hat uns sensationelle 70 Minuten lang Variationen von "früh
aufdrehen" und "Beine benutzen" eingeflüstert, ersterer verstärkt durch
Maria und Ella dem ganzen Wörthersee klargemacht, dass wir die Besten sind.
Veronika hat sich uns in vielen gemeinsamen Trainings über den Sommer
angenähert, und wir uns ihr: Ergebnis = einfach ein ganz schööööönes Rennen!
Richtig gut, richtig stark, richtig konstant, ein Boot abgehängt und eines
überholt.
Geregnet hat es eh erst nach der ersten Stunde, und da waren nur noch 11min
über. Und drei Stunden kuscheln beim Festbuffet.
Fazit: Mach ma wieder. Es lohnt sich einfach!

Und das waren die starken Mastersfrauen vom Ruderverein Austria:
Stm. Jirka
Veronika
Rahel
Andi
Nadja
Liese
Mirjam
Babsi
Tanya spitze an der Spitze;-)

Traunseeregatta - Mastersmeistertitel und Sieg für die Austria



Die Windvorhersage verhieß nichts Gutes: Ausgerechnet für den Tag der Österreichischen Mastersmeisterschaften 2017 ist wechselhaftes, windiges Wetter vorhergesagt.

Und so war es dann auch: Die Regatta konnte erst verspätet beginnen und musste immer wieder unterbrochen werden. „Das Rennen im Einer war ziemlich unglaublich“, berichtet Veronika Ebert, “am Start angelangt, bin ich gleich einmal zum Ufer gefahren, um das Boot auszuleeren.“ Bei absolut grenzwertigen Bedingungen wurde dann gestartet. „Einmal musste ich sogar mitten im Rennen zu rudern aufhören, weil so heftige Seitenwellen hereinschlugen.“ Egal, Veronika erledigte ihre Sache routiniert, und gewann die österreichische Meisterschaft im  Masters-D-Einer.

Und auch der 2. Start wurde ein voller Erfolg. Bei ebenfalls welligen Verhältnissen startete Veronika im Mixed-D-Doppelzweier mit Franz Reil von den Normannen. Das Rennen verlief ganz nach Plan, schon nach dem Start hatten die beiden einen respektablen Vorsprung herausgearbeitet, und waren in keiner Phase des Rennens gefährdet. Auch wenn ein Zeitvergleich bei den Verhältnissen fragwürdig ist, die dritte Zeit von 17 Mixed-2x spricht für die wirklich gute Leistung der beiden.

Mut zur Lücke und Versteckspiel auf der Donau



RV Austria mit zwei Booten an der Sternfahrt zum RV Nibelungen

Es war wunderschön, und wunderanstrengend, trotz (wie immer…?) einiger Startschwierigkeiten. Denn Magdalene hatte das Mail mit der vorverlegten Anfangszeit nicht bekommen und Elisabeths Wecker hatte um 5.26 beschlossen, dass jetzt erstmal Zeit für eine Pause ist. Daraus folgt, dass wir um 8h nicht zu neunt, sondern nur zu siebt am Verein standen. Was tun? Klein beigeben und mit dem Vierer und dem Dreier statt mit dem Vierer und dem Fünfer fahren? Niemals!

Stattdessen bewiesen wir Mut zur Lücke, und Hasi, Irene und Liese ruderten zu dritt in der Nussdorf hinaus zu den Normannen, wohin wir die etwas unsanft geweckte Elisabeth bestellt hatten. Ich stand mit den verbleibenden drei vor der spannenden Aufgabe, den Fünfer mit Lücke zu den Normannen zu steuern – wobei ich mit keinem der drei Mitfahrenden Simon, Ben und Conny zuvor je im Boot gesessen hatte. Hoch gepokert – und gewonnen! Magdalene meldete sich, als wir kurz vor den Normannen waren, wurde ebenfalls dorthin bestellt, und Glück über Glück, deren Präsident war auch gerade da und lieh uns ein paar Ruder aus. Und ebenso wichtig: die drei Unbekannten erwiesen sich als stark, zäh und überaus sympathisch, sodass wir es richtig schön zusammen hatten.

Vage vereinbart war ein Treffpunkt am Strombad Kritzendorf mit dem Vierer, wir sahen ihn ja auch die ganze Zeit vor uns, endlich bei der Rollfähre holten wir ihn ein… und stellten fest, dass es NICHT unser Vierer war, sondern ein Dreier von den Alemannen. Also hopp weiter mit der Verfolgungsjagd, in Kritzendorf kriegen wir sie, auch ein gemeiner großer Stein kurz davor konnte uns nicht aufhalten, einmal kurz rausspringen, Boot wieder flott machen, passt schon.

Kritzendorf in Sicht – menschenleer. Was tun? Sind die etwa weitergefahren, abgehauen Richtung Greifenstein, ohne auf uns zu warten? Das lass ich nicht auf mir sitzen, ich will schon seit Jahren einmal die ganze Strecke in einem Schwung durchrudern, nie hat es geklappt. Also Wunden lecken, Wasser trinken und weiterfahren. Der Wind frischt auf, die Strömung wird stärker, es zieht sich, und immer noch kein Vierer in Sicht. Aber jetzt lassen wir uns das Ziel nicht mehr nehmen, auch wenn Simon einen Kilometer Pause machen muss, weil er Krämpfe bekommt. Durchhalten. Das schaffen wir, auch wenn ich mich einmal in der Angabe, wie weit es noch ist, knapp vergriffen habe (200m waren eigentlich 2000m, was soll´s!) Der Normannenvierer, der uns die Ruder verschafft hat, begleitet uns – jetzt geht´s um die Ehre, wir werden doch nicht kurz vor dem Ziel umdrehen!

Geschafft! Greifenstein ist erreicht, eine Runde Müsliriegel macht alle müden Frauen und Männer wieder munter, und mit Wind & Strömung geht es ohne Rudern schneller zurück als zuvor mit voller Kraft. Die Frage bleibt: wo sind bloß Hasi, Elisabeth, Liese und Irene? Haben sie sich im Durchstich versteckt? In Korneuburg bei der Alemannia? Sind sie untergegangen?

Anscheinend nicht: beim Eintragen unserer Kilometer beim RV Nibelungen entnehme ich dem Protokoll, dass der Vierer nur 20min vor uns dort gewesen ist. Also wieder die Verfolgung aufnehmen, Magdalena dreht noch einmal voll auf und mit letzter Eleganz gelangen wir zum Steg zurück. Wo wir erfahren, dass der Vierer bei den Normannen noch eine Runde im Durchstich gedreht hat und eigentlich die ganze Zeit hinter uns gefahren ist. So kann man sich irren.

Gelohnt hat sich´s trotzdem! Wir sind zwar alle fünf völlig fertig, aber maximal zufrieden. DANKE Ihr Lieben, dass Ihr mitgehalten habt und mir den Traum erfüllt! Auch das Viererteam hatte eine schöne Strompartie, etwas weniger wild, dafür gewiss auch malerisch mit Durchstichpartie. Die Ruder geben wir am Schluss auch noch zurück – ein großes DANKE also auch an den RV Normannen fürs Aushelfen und bis bald am Strom!

Rudern mit Schülerinnen und Schülern der HTL Rosensteingasse



Die letzte Schulwoche 2017 brachte für zahlreiche Schüler/innen der HBLVA für chemische Industrie ganz besondere Ergebnisse: sie dürften beim RV Austria in Sportruderbooten unter Anleitung von Veronika Ebert und Matthäus Quester ihre erste Ausfahrt machen. Insgesamt wagten sich sehr heißen Bedingungen etwa 35 Schüler/innen und 4 Lehrer/innen in ein Boot.

Die Begeisterung war groß, und für manche war es überraschend, dass Rudern doch ganz schön viel Technik erfordert.

Tolle Erfolge bei der Donaubundregatta -3 Siege



Sonntag, 16.Juni – ein heißer und böiger Tag mit stark wechselnden Bedingungen, der den Ruderer/innen einiges an Fahrkönnen abverlangte. Für die Austria waren bei dieser Sprintregatta über 350m Veronika Ebert und Yelena Tiedt-Oberbauer am Start.

Um es kurz zu fassen: die Altersklassenrennen waren ein durchschlagender Erfolg:

Veronika gewinnt den Masters-D-Einer mit Bestzeit aller Altersklassen-Einer.

Masters D – 1x

1. WRV Austria Veronika Ebert, 00:57,72

2. Wiener Ruderverein Ellida B2, Andrea Kazmer, 01:06,52

3. Wiener Ruderverein Ellida Martina Aichelburg 01:11,40

4. Wiener Ruderclub Donaubund B4, Katinka Nowotny 01:27,40

 

Im Doppelzweier in Renngemeinschaft mit Adriana Randall (WRC Pirat) gelingt Veronika ebenso ein souveräner Erfolg in Altersklasse E, nur ein Boot aus der Altersklasse B erruderte eine schnellere Zeit. Yelena erringt mit ihrer Partnerin vom Ruderverein Ellida ebenfalls ein Sieg in ihrer Altersklasse.

Masters C/E-Doppelzweier

1. Rgm.Pirat/AUS/, Veronika Ebert [AUS], Adriana Randall [PIR] (E) 00:54,49 – Sieg E

2. Rgm.Elida/Austria, Andrea Kammer-Nowotny, Yelena-Tiedt-Oberbauer (C) , 00:58,31 – Sieg C

3. [9] Wiener Ruderclub Donaubund (C) , 01:01:76

4. [11] Wiener Ruderverein Ellida (E), 01:09:44

 

Veronika startete auch im Frauen-Einer der Offenen Klasse, bei der die 19-Jäjhrige Chiara Halama (Allemania) nicht zu schlagen war. Veronika errang nur 1 s hinter Chiara und 5/10 hinter einer Ruderin des VK Hodonin ein mehr als  respektabler 3. Platz – „Ich freue mich,  dass ich auch im Damenfeld noch so gut mitfighten kann“, meint Veronika, „es war das interessanteste und spannendste der heutigen drei Rennen.“

 

Frauen-Einer

1. Korneuburger Ruderverein Alemannia 00:54,66 Chiara Halama

2. VK Hodonín B1 00:55,48 Veronika Brazdova

3. WRV Austria 00:55,91 Veronika Ebert

4. VK Hodonín B2 00:56,91 Tamara Konopova

5. Wiener Ruderclub Donaubund 01:01,13 Gerda Görig

 

Yelena erringt im Mixed-Doppelzweier in der zeitschnellsten Abteilung mit ihrem Partner Andreas Kral (Donaubund) ein erfreulicher 2. Rang in ihrer Altersklasse

 

Masters Mixed-C/D-Doppelzweier

1. RC Slnava Piestany B2 (C) 00:44,10

2. Wiener Ruderverein Ellida B2 (D) 00:45,55

3. Rgm.DBU/Austria, B3 (D) 00:46,87 Andreas Kral[DBU], Yelena Tiedt-Oberbauer[AUS], 00:46, 87

4. Wiener Ruderclub Donaubund B4 (C) 00:47,55

5. Wiener Ruderverein Ellida B1 (D) 00:54,89

6. Wiener Ruderclub Donaubund B1 (D) 00:59,07

Große Austria Mannschaft bei der Vienna Rowing Challenge – 2 Siege



Wien. Samstag, 6.Mai 2017 – der Wettergott meinte es gut mit den Ruderer/innen – strahlender Sonnenschein, und kaum Wind auf der Alte Donau.

Die Strecke führte vom Ruderklub Argonauten 2 km Richtung Süden bis auf die Höhe des Wiener Ruderclub Donaubund, dabei waren 6 Bojen außen zu umfahren, und eine sachgerechte Wende zu bewerkstelligen. Heini Gaube hat als Mannschaftsführer „Frühschicht“ – schon um 8:15 wurden die Vereine in die Wettkampfregeln eingeführt, und letzte Ummeldungen vorgenommen.

Doch nun zu den Ergebnissen der erfreulich großen Austria-Mann- und Frauenschaft:

Masters-Frauen-Einer

Veronika Ebert gewinnt – obwohl in einer älteren Altersklasse gestartet – die Masters B-Klasse in 17:18:00, mit der gesamt zweitbesten Frauen-Zeit, nur 10s hinter der Siegerin Maria Selic (RuderklubDonau).

Masters-Männer-Einer

Markus Rachinger wagt sich auf der schwierigen Strecke an den Start und bewältigt sie nahezu souverän, sein Gegner Walter Aigner vom Steiner Ruderclub ist leider eine Nummer zu groß für ihn.

Masters Frauen-Doppelzweier

Veronika Ebert tritt in Renngemeinschaft mit Adriana Randall vom Wiener Ruderclub Pirat an den Start. Die beiden routinierten Ruderinnen gewinnen als Masters-E-Mannschaft nach nur einem gemeinsamen Training das Rennen der Frauen – Zeit: 16:17:00.

Männer-Doppelzweier

Markus Rachinger geht gemeinsam mit Julius Hirtzberger vom Wiener Ruderclub Pirat an den Start.  Rang 3 in einem mit einem Olympiastarter stark besetzten Rennen.

Männer Doppelvierer

Mit dabei sind: Jiri Cerny, Lukas Hadwich, Matthäus Quester und Emil Kiss. Ein dritter Rang noch vor dem Veranstalterverein Argonauten ist ein achtbares Ergebnis – Zeit 13:58:00.

Masters Mixed-Doppelvierer

Emil bestreitet seinen 2. Einsatz mit Tatyana Blaschek, Julia Dalmoro und Thomas Schweger. Rang 3 in 15:59:00.

Der Tag endet mit einem gemütlichen Beisammensitzen mit reichhaltiger Verpflegung – es hat wirklich Spaß gemacht, wir kommen wieder!

Alle Ergebnisse sind auf http://www.argowien.at/?page_id=1340 abrufbar.

Ruderwochenende Bregenz 29.-30.4.2017



Die sieben Mutigen im Wilden Westen

Also als da am Freitagabend einer mit den Schiern neben uns auf den Nachtzug wartete, haben wir ja schon ein bisschen an unserem Verstand gezweifelt. ABER wir hatten natürlich wieder mal Recht damit, es einfach zu wagen: am Samstagmorgen begrüßte uns in Bregenz strahlender Sonnenschein und ein geradezu unheimlich glatter Bodensee. Am Spielplatz hinter der Seebühne lag zwar noch Schnee, aber der schmolz rasch weg, und bald wurde uns richtig heiß.

Wir, das waren anfangs 7 RudererInnen und 7 Kinder, daher war das jetzt kein Zufall, dass ich zuerst vom Spielplatz und erst dann vom Ruderverein geschrieben habe. Leider hatten einige absagen müssen – macht nichts, nächstes Mal kommt Ihr wieder mit! Die erste Ausfahrt nach Lindau ruderten wir in zwei Dreiern, bewunderten die Seebühne und freuten uns über einen überaus wohlgesinnten Bodensee, der sogar die Querung direkt zurück vom Löwen am Hafeneingang von Lindau zu den Bregenzer Fahnen ermöglichte. Nachdem wir uns etwas erholt und nach einer spannenden und geradezu exotischen Einkaufstournee gestärkt hatten, ging es dann am Nachmittag im Fünfer bis zum Seedamm, wo gerade die Dampflok vorfuhr und wir dann auch Rheinschauen konnten. Und wieder war der Wettergott so gnädig, dass die Querung zurück von der Rheinmündung möglich war.

Abends dann gemeinsam mit Gastgeberin Roswitha ein gemütliches Abendessen mit prächtigem Seeblick (äh ja, und Elisabeth und ich wissen jetzt auch, dass Lumpensalat keinen Salat enthält!) und dann nur noch ein Wunsch: schlafen. In einem echten Bett. Allein.

Bestens erholt trafen sich dann alle am Sonntagmorgen wieder – wobei nun auch Emil zu uns stieß, bestens ausgerüstet mit seiner einheimischen Türöffnerin Linda, sodass wieder ein Fünfer (genauer ein von Ella gesteuerter Vierer) zum Rheindamm aufbrach, während Irene und Susi mit den Gastgebern ruderten und Tanya dann noch eine Zweierausfahrt mit Ute machen konnte. Den Nachmittag verbrachten die meisten von uns beim alten Strandbad in der Sonne, wo wir den letzten Rest von Feta und Börek aus dem echt vorarlbergischen Supermarkt vertilgten. Die Kinderschar fuhr dann mit zugehörigen Elternteilen am Montag noch gemeinsam zurück.

Es war echt schön, wie jedes Jahr. Und die Moral von der Geschicht: besuch nie Bregenz ohne Übersetzerin nicht! Wo fahren wir nächstes Jahr hin?

Dieses Jahr waren dabei: Jirka&Rahel mit Daniela, Jan, Hanna und Eva, Elisabeth mit Anja und Jonas, Nadja mit Ella, Irene, die uns diese schönen Rudergestade vermittelt hat, Susi, Tanya und Emil mit Linda.

Anfängerkurs 21.-23. April 2017



Willkommen an unsere Neuen!

Beine, Arme, Arme, Beine. Aufdrehen, abdrehen. Daumen außen drauf. Schultern runter. RUUUUhig bleiben. Haben sie alles bestens gemeistert, unsere tapferen Anfängerinnen und Anfänger – insgesamt 12 an der Zahl – die sich vom 21. Bis 23. April bei Wind und Wellen, Sonne und Wolken in die Geheimnisse des schönsten Sportes der Welt einführen ließen. Es war echt schön, wir haben sowas von Glück gehabt mit dem Regen, und das Picknick war wieder mal opulent. Aber das Schönste an der Sache: Alle, wirklich alle, haben danach gesagt, dass sie noch mehr wollen, und so geht es jetzt weiter – hoffentlich nicht nur bis zum Ende der Anfängerzeit, sondern auch hinein ins volle Clubleben.

Bleibt dran, Ihr könnt das, liebe Mirjam, Leo, Claus, Flo, Eva, Karin, Simone, Franz, Dorit, Birgit, Ilija und Elli! Es warten noch viele Abenteuer auf Euch, wir freuen uns, Euch die Untiefen der Donau und die Tiefen der Rudertechnik näher zu bringen.

Danke an alle Helferinnen und Helfer!

Inn River Race 8. April 2017



Ein Traum wird wahr. Oder auch zwei.

So könnte man unsere Teilnahme am Inn River Race 2017 zusammenfassen: als ich Anfang März davon zu erzählen anfing, dass wir mit einem Frauen- UND einem Männerachter in Passau starten werden, haben mir ja einige nicht geglaubt. Aber eben: es hat sich wieder einmal gelohnt, ans Verrückte zu glauben, und der enorme Vorteil davon, 8 Frauen und 8 Männer sowie einige Ersatzleute im Pool zu haben, war natürlich, dass sich die Trainings fast schon von alleine organisierten.

Naja, natürlich nicht ganz. Unser immenses Glück war, dass uns zwar leider Rainer krankheitsbedingt ausfiel, aber dann Heini bereit war, uns nicht nur durch die zwei Rennen zu steuern, sondern auch noch alle Trainings zu betreuen und das war dann natürlich nochmal eine zusätzliche Motivation.

Was soll ich noch sagen? Es lief, es lief, und ich glaube, alle haben Spaß gehabt! Veronika hat sich an uns und wir uns an sie gewohnt, das Wetter in Passau war ein Traum, und im Männerachter hatten wir so mehr oder weniger drei Generationen in einem Boot. Und die Frauen müssen jetzt erst einmal noch verdauen, dass 3 Sekunden auf 20 Minuten leider eben doch verhindern, dass man sich so einen tollen Bierkrug mitnehmen kann…

DANKE an alle, die das scheinbar Utopische möglich gemacht haben. Und Leute, das war nicht das letzte mal, dass wir mit zwei Achtern irgendwo am Start waren… In diesem Sinne: bis bald!

Zum Schluss einen ganz besonders herzlicher Gruß an RAINER, der uns im ersten Training, das den Auftakt zu der ganzen Unternehmung, steuerte – schade, dass du diesmal nicht dabei warst!

Und das waren die Mutigen:

Henry the Cox and the Coach

Veronika, Rahel, Tanya, Nadja, Liese, Andrea, Babsi, Elisabeth

Jirka, Bernhard, Lukas, Matthäus, Markus, Martin, Manfred, Emil (mamamama sag ich nur)