Große Austria Mannschaft bei der Vienna Rowing Challenge – 2 Siege



Wien. Samstag, 6.Mai 2017 – der Wettergott meinte es gut mit den Ruderer/innen – strahlender Sonnenschein, und kaum Wind auf der Alte Donau.

Die Strecke führte vom Ruderklub Argonauten 2 km Richtung Süden bis auf die Höhe des Wiener Ruderclub Donaubund, dabei waren 6 Bojen außen zu umfahren, und eine sachgerechte Wende zu bewerkstelligen. Heini Gaube hat als Mannschaftsführer „Frühschicht“ – schon um 8:15 wurden die Vereine in die Wettkampfregeln eingeführt, und letzte Ummeldungen vorgenommen.

Doch nun zu den Ergebnissen der erfreulich großen Austria-Mann- und Frauenschaft:

Masters-Frauen-Einer

Veronika Ebert gewinnt – obwohl in einer älteren Altersklasse gestartet – die Masters B-Klasse in 17:18:00, mit der gesamt zweitbesten Frauen-Zeit, nur 10s hinter der Siegerin Maria Selic (RuderklubDonau).

Masters-Männer-Einer

Markus Rachinger wagt sich auf der schwierigen Strecke an den Start und bewältigt sie nahezu souverän, sein Gegner Walter Aigner vom Steiner Ruderclub ist leider eine Nummer zu groß für ihn.

Masters Frauen-Doppelzweier

Veronika Ebert tritt in Renngemeinschaft mit Adriana Randall vom Wiener Ruderclub Pirat an den Start. Die beiden routinierten Ruderinnen gewinnen als Masters-E-Mannschaft nach nur einem gemeinsamen Training das Rennen der Frauen – Zeit: 16:17:00.

Männer-Doppelzweier

Markus Rachinger geht gemeinsam mit Julius Hirtzberger vom Wiener Ruderclub Pirat an den Start.  Rang 3 in einem mit einem Olympiastarter stark besetzten Rennen.

Männer Doppelvierer

Mit dabei sind: Jiri Cerny, Lukas Hadwich, Matthäus Quester und Emil Kiss. Ein dritter Rang noch vor dem Veranstalterverein Argonauten ist ein achtbares Ergebnis – Zeit 13:58:00.

Masters Mixed-Doppelvierer

Emil bestreitet seinen 2. Einsatz mit Tatyana Blaschek, Julia Dalmoro und Thomas Schweger. Rang 3 in 15:59:00.

Der Tag endet mit einem gemütlichen Beisammensitzen mit reichhaltiger Verpflegung – es hat wirklich Spaß gemacht, wir kommen wieder!

Alle Ergebnisse sind auf http://www.argowien.at/?page_id=1340 abrufbar.

Ruderwochenende Bregenz 29.-30.4.2017



Die sieben Mutigen im Wilden Westen

Also als da am Freitagabend einer mit den Schiern neben uns auf den Nachtzug wartete, haben wir ja schon ein bisschen an unserem Verstand gezweifelt. ABER wir hatten natürlich wieder mal Recht damit, es einfach zu wagen: am Samstagmorgen begrüßte uns in Bregenz strahlender Sonnenschein und ein geradezu unheimlich glatter Bodensee. Am Spielplatz hinter der Seebühne lag zwar noch Schnee, aber der schmolz rasch weg, und bald wurde uns richtig heiß.

Wir, das waren anfangs 7 RudererInnen und 7 Kinder, daher war das jetzt kein Zufall, dass ich zuerst vom Spielplatz und erst dann vom Ruderverein geschrieben habe. Leider hatten einige absagen müssen – macht nichts, nächstes Mal kommt Ihr wieder mit! Die erste Ausfahrt nach Lindau ruderten wir in zwei Dreiern, bewunderten die Seebühne und freuten uns über einen überaus wohlgesinnten Bodensee, der sogar die Querung direkt zurück vom Löwen am Hafeneingang von Lindau zu den Bregenzer Fahnen ermöglichte. Nachdem wir uns etwas erholt und nach einer spannenden und geradezu exotischen Einkaufstournee gestärkt hatten, ging es dann am Nachmittag im Fünfer bis zum Seedamm, wo gerade die Dampflok vorfuhr und wir dann auch Rheinschauen konnten. Und wieder war der Wettergott so gnädig, dass die Querung zurück von der Rheinmündung möglich war.

Abends dann gemeinsam mit Gastgeberin Roswitha ein gemütliches Abendessen mit prächtigem Seeblick (äh ja, und Elisabeth und ich wissen jetzt auch, dass Lumpensalat keinen Salat enthält!) und dann nur noch ein Wunsch: schlafen. In einem echten Bett. Allein.

Bestens erholt trafen sich dann alle am Sonntagmorgen wieder – wobei nun auch Emil zu uns stieß, bestens ausgerüstet mit seiner einheimischen Türöffnerin Linda, sodass wieder ein Fünfer (genauer ein von Ella gesteuerter Vierer) zum Rheindamm aufbrach, während Irene und Susi mit den Gastgebern ruderten und Tanya dann noch eine Zweierausfahrt mit Ute machen konnte. Den Nachmittag verbrachten die meisten von uns beim alten Strandbad in der Sonne, wo wir den letzten Rest von Feta und Börek aus dem echt vorarlbergischen Supermarkt vertilgten. Die Kinderschar fuhr dann mit zugehörigen Elternteilen am Montag noch gemeinsam zurück.

Es war echt schön, wie jedes Jahr. Und die Moral von der Geschicht: besuch nie Bregenz ohne Übersetzerin nicht! Wo fahren wir nächstes Jahr hin?

Dieses Jahr waren dabei: Jirka&Rahel mit Daniela, Jan, Hanna und Eva, Elisabeth mit Anja und Jonas, Nadja mit Ella, Irene, die uns diese schönen Rudergestade vermittelt hat, Susi, Tanya und Emil mit Linda.

Anfängerkurs 21.-23. April 2017



Willkommen an unsere Neuen!

Beine, Arme, Arme, Beine. Aufdrehen, abdrehen. Daumen außen drauf. Schultern runter. RUUUUhig bleiben. Haben sie alles bestens gemeistert, unsere tapferen Anfängerinnen und Anfänger – insgesamt 12 an der Zahl – die sich vom 21. Bis 23. April bei Wind und Wellen, Sonne und Wolken in die Geheimnisse des schönsten Sportes der Welt einführen ließen. Es war echt schön, wir haben sowas von Glück gehabt mit dem Regen, und das Picknick war wieder mal opulent. Aber das Schönste an der Sache: Alle, wirklich alle, haben danach gesagt, dass sie noch mehr wollen, und so geht es jetzt weiter – hoffentlich nicht nur bis zum Ende der Anfängerzeit, sondern auch hinein ins volle Clubleben.

Bleibt dran, Ihr könnt das, liebe Mirjam, Leo, Claus, Flo, Eva, Karin, Simone, Franz, Dorit, Birgit, Ilija und Elli! Es warten noch viele Abenteuer auf Euch, wir freuen uns, Euch die Untiefen der Donau und die Tiefen der Rudertechnik näher zu bringen.

Danke an alle Helferinnen und Helfer!

Inn River Race 8. April 2017



Ein Traum wird wahr. Oder auch zwei.

So könnte man unsere Teilnahme am Inn River Race 2017 zusammenfassen: als ich Anfang März davon zu erzählen anfing, dass wir mit einem Frauen- UND einem Männerachter in Passau starten werden, haben mir ja einige nicht geglaubt. Aber eben: es hat sich wieder einmal gelohnt, ans Verrückte zu glauben, und der enorme Vorteil davon, 8 Frauen und 8 Männer sowie einige Ersatzleute im Pool zu haben, war natürlich, dass sich die Trainings fast schon von alleine organisierten.

Naja, natürlich nicht ganz. Unser immenses Glück war, dass uns zwar leider Rainer krankheitsbedingt ausfiel, aber dann Heini bereit war, uns nicht nur durch die zwei Rennen zu steuern, sondern auch noch alle Trainings zu betreuen und das war dann natürlich nochmal eine zusätzliche Motivation.

Was soll ich noch sagen? Es lief, es lief, und ich glaube, alle haben Spaß gehabt! Veronika hat sich an uns und wir uns an sie gewohnt, das Wetter in Passau war ein Traum, und im Männerachter hatten wir so mehr oder weniger drei Generationen in einem Boot. Und die Frauen müssen jetzt erst einmal noch verdauen, dass 3 Sekunden auf 20 Minuten leider eben doch verhindern, dass man sich so einen tollen Bierkrug mitnehmen kann…

DANKE an alle, die das scheinbar Utopische möglich gemacht haben. Und Leute, das war nicht das letzte mal, dass wir mit zwei Achtern irgendwo am Start waren… In diesem Sinne: bis bald!

Zum Schluss einen ganz besonders herzlicher Gruß an RAINER, der uns im ersten Training, das den Auftakt zu der ganzen Unternehmung, steuerte – schade, dass du diesmal nicht dabei warst!

Und das waren die Mutigen:

Henry the Cox and the Coach

Veronika, Rahel, Tanya, Nadja, Liese, Andrea, Babsi, Elisabeth

Jirka, Bernhard, Lukas, Matthäus, Markus, Martin, Manfred, Emil (mamamama sag ich nur)