Die Vogalonga
Ursprünglich war die Vogalonga eine traditionelle Gondelveranstaltung in und rund um Venedig. Man wollte den Motorbootverkehr zurückdrängen und auf die traditionelle Fortbewegungsform in der Gondel mit menschlicher Kraft hinweisen. Im Laufe der Zeit wurde die Veranstaltung immer größer und bekannter. Im Jahre 2009 waren erstmals über 1.500 Boote aus mehr als 10 Nationen am Start. Egal ob Gondel, Ruder- oder Paddelboot, es ist eine Veranstaltung der besonderen Art. Nicht der Wettkampf an sich, sondern das Mitmachen und Ambiente von Venedig stehen im Vordergrund. Für mehr Infos bitte anrufen oder eine Mail senden an: info (at) ruderclub.at
Autorin: Johanna Friedl, Studentin der Universität für Bodenkultur
Meine Vogalonga
2009 nahm ich (Johanna Friedl) mit meinen 20 Jahren bereits zum 14. Mal an der Vogalonga teil. Oftmals im Mannschaftskanadier selbst paddelnd, war ich dieses Jahr erstmals Steuerfrau unseres Festsitzruderbootes mit meinem Bruder Georg, Andi Hahn und meinem Vater Wolfgang Friedl. Es ist jedes Jahr auf’s Neue ein tolles Erlebnis.
Heuer war es besonders spannend, da durch den starken Wind viele Boote untergegangen sind. Der Start im Markusbecken mit mittlerweile mehr als 1.500 Booten löst die erste Gänsehaut aus. Auf der ca. 30 km langen Strecke geht es weiter mit tollen Eindrücken. Und der Höhepunkt ist der Zieleinlauf im Canale Grande. Durch den Kanal zwängen sich zig Boote und am Rand stehen jubelnde Venezianer.
Für mich geht es bei dieser Veranstaltung nicht um den Sieg, vielmehr geht es um die Atmosphäre und das Dabeisein. Viele Teilnehmer kennen jedoch nicht mehr die ursprüngliche Botschaft der Veranstaltung: der Motorbootverkehr, der für die Stadt zur Gefahr werden kann, soll zurückgedrängt werden, und man will das traditionelle venezianische Rudern wiederbeleben.
Autorin: Johanna Friedl, Studentin der Universität für Bodenkultur




