Ajang Rezayati



Als ich nach sehr langer Pause (ich hatte im Rahmen eines Schulprojektes in der Jugend erstmals gerudert) wieder zu rudern begonnen habe, hat mich ein glücklicher Zufall (ein Kollege vom Eishockey war hier "gelandet") direkt zum Ruderverein Austria geführt. Nach 1-2 Schnuppereinheiten war klar, dass ein Umschauen nach weiteren Vereinen obsolet war; ich fühlte mich bei der "Austria" rundum wohl. Sowohl die Ausstattung mit Sportgeräten (Boote, Sauna, Kardio- und Fitnessraum, die keine Wünsche offen lässt, als auch das gleichermaßen wichtige Kriterium, die Vereinskollegen, sorgen für ein niveauvolles Ambiente zum Wohlfühlen; beim Rudern selbst, wie auch davor/danach bei einem Bier.

Ich sehe in der "Austria" einen professionell geführter Verein der alles bietet was das Herz eines Ruderanfängers begehrt."

Mag. Ajang Rezayati

(Händler für Aktien, Derivate und strukturierte Produkte)

25.07.2010

Brigitte Rohner



Nein, gekentert bin ich hier in Wien noch nicht, es könnte aber leicht geschehen, wenn ich weiterhin die Ruder in die Höh streck! Wie flink ein Boot die Rolle macht, wenn die fantasiereiche Ruderin mit dem Limmatboot tanzt, war bereits eine meiner erfrischenden Erfahrungen vor Jahren auf dem Zürchersee. Ja, da könnte man doch annehmen, das reicht. Mir liegt aber so viel daran, meinem Ruderkollege, Martin Praska, nachzueifern und von ihm den gekonnten Wiedereinstieg ins Boot zu lernen, dass ich fast jedes Risiko in Kauf nehme, einen Taucher zu machen. Ich hoffe, es gelingt mir, bevor er erhobenen Hauptes und allen Ernstes Seemannsgarn herstellt.

Angetan bin ich in diesem wunderbaren Ruderclub aber vor allem von den äusserst  hilfsbereiten Mitgliedern. Sie tragen mir unter Umständen sogar das Boot zum Wasser und wieder rauf. Sie rudern mit mir, trotz der zahlreichen Anfängerfehler, die das Boot in gefährliche Lage bringen oder so sehr bremsen, dass doppelter Krafteinsatz notwendig ist. Sie geben grossartige und genaue Anweisungen, wie das Boot überhaupt gedreht wird und ans Wasser zu tragen ist, wo back- und steuerbord ist, welches Ruder - sprich Löffel - zuerst in die Dohle kommt, welche Gliedmassen zuerst zu strecken, wann die Ruder einzutauchen sind, wie anzulegen ist, bei Wind und Sturm. Das eine oder andere klingt recht banal, ist aber erst nach fleissigem Wiederholen bewältigbar und vielleicht sogar endlich richtig. Kaum wusste ich wieder mässig, wie die Ruder aneinander vorbeizubringen sind, wurde ich zum Business-Rowing eingeladen. Und ich wusste gar nicht, wie mir geschah, als ich in diesem schnittigen Zweier und einem sogenannt „ruderkundigen“ Könner elegant durch die nassen Massen glitt. Es blieb mir also in diesem Klub nicht viel Zeit, nicht Rudern zu lernen. Anfängerin bin ich gewiss immer noch. Es gelingt mir aber immerhin schon, mit dem Einer ruhig – und beinahe geradeaus – über das Wasser zu gleiten, die Ruhe zu spüren, einzuatmen und vielleicht endlich zu kentern. Hilfe, wer hilft mir!

Martin Praska



Drüben im Schilf sitzt der Reiher. Hinten sieht man knapp unter der Wasseroberfläche gelegentlich einen kapitalen Wels. Und bei sommerlichen Temperaturen gibt’s am jenseitigen Ufer noch eine kleine unauffällige FKK-Gemeinde. Das ist die Natur. Und mir gefällt es hier besser als in der schweißbeladenen, kitschig elektro-beschallten Luft eines Fitnessstudios. Dass Rudern nicht nur ein Sport ist sondern auch ein Abenteuer, lässt sich schnell herausfinden. Dazu darf man die Einsamkeit gerne suchen... oder – ganz nach Belieben – auch aufgeben, um sich in die Obhut einer netten aber wagemutigen Gemeinschaft zu begeben. Ich habe hier sehr freundliche Menschen getroffen, habe mich ins Boot setzen lassen, dazu gelernt, gleichermaßen Vergnügen und Angst empfunden, Triumph und Niederlage ausgekostet. Und den stolzen Damen und Herren, die noch nicht gekentert sind, darf ich ausrichten, dass sie deswegen auch noch nicht gelernt haben, ein gekentertes Boot umzudrehen und in selbiges wieder einzusteigen. Ahoi, das zählt zu meinen heroischen Taten. Aber ich freue mich auf den Tag, da ich dereinst die Anfängerschaft weit hinter mir gelassen habe und erhobenen Hauptes durchs Bootshaus gehe, um mich unter die routinierteren Hersteller von Seemannsgarn zu begeben. - Welse? Reiher? Nackerte? - Ha! Unlängst hat mich ein Riesenkrake unters Wasser gezogen. Tauchend hab ich ein Ruder aus der Dolle gelöst und dem Urviech damit eins über den Schädel gezogen. Dann hab ich meinen Fuß vom Fangarm befreit, den Kiel wieder nach unten gedreht und bin eingestiegen. Jetzt hab ich mir ein Bier verdient. Ich darf auf Verständnis hoffen.

Konrad Lagoda



Nachdem ich meinen Fußballverein verlassen habe, saß ich nur mehr vor dem Computer. Ich wunderte mich, dass mich meine Mutter für das Rudern eingetragen hatte. Anfangs gefiel es mir nicht sehr, doch nun habe ich sehr großen Gefallen daran gefunden. Dies ist nicht nur dem Sport selbst, sondern auch den Betreuern des Wiener Rudervereins Austria zu verdanken. Vielen Dank, Konrad Lagoda, 13 Jahre, AHS Schüler

 

 

Paola Ayala



Hallo, meine Name ist Paola Ayala und ich komme aus Ecuador: Eines der kleinsten Länder Südamerikas… mit großen Bergen, Vulkanen, Strand, Regenwald und tropischen Inseln.  Ich bin Wissenschaftlerin und wegen meiner Arbeit bin ich in Wien gelandet. Die Österreicher sind zu mir von Anfang an extrem nett gewesen  und ich freue mich sehr, dass ich jetzt in einem Land sein kann, wo die Liebe zur Kultur und zur Natur im Gleichklang ist und ich beides finde.  

Ich bin zum Wiener Ruderverein Austria gekommen, weil ich sehr neugierig auf diesen Sport geworden bin, als ich entlang der Donau gelaufen bin.  Jetzt bin ich sehr glücklich, dass ich die Entscheidung getroffen habe Mitglied zu werden. Die Leute sind super nett, hilfsbereit, und geduldig in der Anfänger Betreuung.  Bis jetzt bin ich schon vier Mal gefahren und ich habe nur gute Eindrücke bekommen. Beim Rudern hat man die Möglichkeit in größeren Booten „Team-Spirit“ zu fühlen, aber im Einer alleine mit Wasser und Natur zu sein macht auch viel Spaß.  Danke vielmals für das Willkommen.

Paola Ayala (Physikerin)

 

Maximilian Benedikt



Hallo. Ebenfalls erstmal herzlichen Dank für die nette Aufnahme und die ausgezeichnete Betreuung durch den Wiener Ruderverein Austria. Bis vor zwei Wochen hatte ich noch keinen großen Bezug zum Rudern und musste erst durch den Kollegen Knöbel und die Feriennachmittagslangeweile dazu animiert werden.
Da ich auch sonst vor allem Ausdauersport in der freien Natur betreibe und gerne am und im Wasser bin, scheint hier eine ideale Kombination gefunden zu sein.
Schon jetzt konnten mich zwei erfolgreiche Ausfahrten begeistern und dies ist nur der Anfang. Gekentert wird vorerst nur mit dem Segelboot.
Schöne Grüsse an alle Ruderer der Austria,
Liebe Grüße Maximilian (Stud.med)

 

 

Felix Knöbel



Mein Name ist Felix Knöbel, bin jetzt seit knapp zwei Wochen Mitglied beim Wiener Ruderverein Austria. Ich habe davor schon einige Jahre Rudererfahrung auf dem Ergometer sammeln können, und es hat mir irrsinnig Spaß gemacht; deswegen wollte ich es auch einmal auf dem Wasser ausprobieren.

Zum Wiener Ruderverein Austria bin ich gekommen, weil es für mich am nähesten war und ich die Homepage am einladensten fand.

Ich bin heute zum fünften Mal im Wasser gewesen (und noch kein einziges Mal gekentert!!!) und es gefällt mir immer besser. Beim Rudern kann man sich direkt an der Natur wunderbar verausgaben und seinen ganzen Körper beanspruchen. Auf alle Fälle weiterzuempfehlen!

Schöne Grüße, Felix (Stud.med)

 

 

Barbara Groh



Erstmals danke für den wirklich netten und herzlichen Einstieg bei euch im Wiener Ruderverein Austria! Ich hab mich von Anfang an gut betreut und wohl gefühlt; es ist alles unkompliziert. Der Zufall wollte es, dass ich Nadja Hahn, welche ich seit Ewigkeiten (seit der Schulzeit) durch eine gemeinsame Freundin wieder getroffen habe und sie mir erzählt hat, dass sie rudern geht. Es hat nicht lange gedauert, dass ich mit in die Kuchelau zum Schnuppern gekommen bin; eigentlich wollte ich schon länger mit dem Rudern beginnen; ich wusste nur nicht wo. Dass die Austria gleich alle Erwartungen übertrifft (Lage, ruhiges Wasser, nette Leute) habe ich nicht gedacht.

Tja, nun bin ich Mitglied geworden und ich freue mich jeden Sonntag auf die 2-3 Stunden, die nur mir, dem Boot und dem Wasser gehören. Das ist für mich der richtige Ausgleich zu Beruf und Familie.

 alles Liebe, Barbara Groh (Baxter AG)