Blaues Band vom Wörthersee



Ein Bericht von Rahel Cerna

Anfang des Sommers schien das Projekt utopisch: Aus unserer Breitensportgruppe eine komplette Riemenachtercrew zu bilden, die es schafft, die Achterregatta „Blaues Band vom Wörthersee zu fahren – 16 km von Velden nach Klagenfurt, quer über den Wörthersee. Zum Glück gab es dann doch genug Verwegene bei uns, die das Projektgeglaubt haben. Von den acht, die am Ende die Regatta gerudert sind, sind 5 vorher noch nie Riemen gerudert! Wir haben bei null angefangen - und wir haben den Achter zum Laufen gebracht, und wie! Ein kleines Wunder, wenn man bedenkt, dass ein Großteil von uns Beruf, Familie und Rudern unter einen Hut bringen muss, und zudem die Sommerferien bewirkten, dass garantiert nie alle in Wien waren. Für den Erfolg entscheidend war unsder Super-Steuermann Rainer, der sich Woche für Woche auf den engen Sitz quetschte und uns über die Coxbox interessante Einblicke in die Geschichte des Rudersports gab und uns ordentlich zum Schwitzen brachte. Trotz eines kleinen Problems mit dem STeuer haben wir dann die für uns sensationelle Zeit von 1h 7 min gefahren, weil es von Anfang an super lief - und das war den 17. Platz wert. Es war so toll! Danke Euch allen, dass Ihr dran geglaubt habt! Danke an all die vielen Ersatzleute, die über den Sommer die leeren Plätze gefüllt haben! und Danke an Daniela, die es auf sich nahm, einen Sack Flöhe zu organisieren. Bis bald, ich bin immer noch ganz high, Eure Schlagfrau Das war das Team: Stm. Rainer, Rahel, Nadja, Lukas, Bernhard, Tanja, Daniela, Claudia, Emil Und danke an den STeiner RC, dass Ihr den Transport übernommen habt!!!

 

Blaues Band vom Wörthersee



 

Ein Bericht von Barbara Peutz (Steiner Ruderclub)

Beim Blauen Band vom Wörthersee fuhr die Renngemeinschaft AUS/STE/ELL/WSW/ALB mehrere Superlativen ein. Mit einer Zeit von 1:01:04 überholte die in der offenen Klasse gestartete Mannschaft von Heini „The Legend“ Gaube (AUS) und Walter „The Trainer“ Aigner (STE) bis zur Hälfte der Strecke alle elf vor ihr gestarteten Boote und mußte nur den Ister Männer-Doppelachter vorbeilassen, hinter dem sie als zweite durchs Ziel ging. Das machte das überglückliche Team zur schnellsten Mixed-Mannschaft der zum 24. Mal durchgeführten internationalen Regatta. 

 

Das Projekt „Blaues Band“ mußte sich in der Vorbereitung mit einigen Hindernissen befassen. Einmal fiel urlaubsbedingt Renate aus, konnte aber „fachspezifisch“ von Andrea Podolsky (WSW) ersetzt werden. Dann informierte Schiedsrichterin Lisl Smetana unseren Walter, dass Lisa wegen fehlenden Juniorinnenstempels und die geplante Steuerfrau Katharina Gaube wegen fehlender Verbandsmeldung nicht startberechtigt seien. Lisa konnte für die Mannschaft gerettet werden, Katharina mußte aber in Wien bleiben. Dafür organisierte Lisl uns Hemma Holzer vom veranstaltenden Verein, die sich vom Dienst am Kuchenbuffet kurz frei nahm und eine für sie „super schöne Fahrt“ über das Heimatgewässer anführte, wobei sie für die Mannschaft die richtige Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche fand. Erst auf Nachfrage und nach der ausreichenden allseitigen Konsumation von isotonischen Hopfengetränken gab Heini schließlich die Schlagzahlstatistik bekannt, worauf Andrea zur im Endspurt geleisteten Schlagzahl von 35 meinte, „was, ich auch?“.

Riesenfreude gab es über den fünften Gesamtrang (von 25 gestarteten Achtern) bei der Besatzung, der tollen Steuerfrau Hemma Holzer (ALB), den Achter-Althasen

Norbert Willrader (ELL), Barbara Peutz (STE) und vor allem bei den Achter-Novizen Georg Mantler, Laura und Lisa Kermer (STE) und Andrea Podolsky (WSW). Fazit: Was hätten wir erst zusammengebracht, wenn wir wirklich trainiert hätten!