Eine Jungfernfahrt in drei Akten



 

Willkommen, liebe Nussorf!

Eine Jungfernfahrt in drei Akten

Akt 1: Samstag, 25. Juni 2016, erste Jungfernfahrt Ruderzentrum Neue Donau – WRV Austria

Bei wahnwitziger Hitze treffen sich um 15h Hasi, Martin, Bernhard und Rahel am Verein. Die Ruder der „Donau“ – inskünftig primär der „Nussdorf“, unserem neuen Stromdoppelvierer von Schellenbacher gewidmet – werden auf Martins Autodach geladen und ohne weitere Zwischenfälle zum Ruderzentrum an der Neuen Donau transportiert. Dort wartet bereits unser neues Boot, noch ganz in Folie verpackt, auf uns. Aufriggern und einstellen ist schnell gemacht – schwieriger gestaltet sich das Zu-Wasser-Lassen, denn so ganz um die Ecke ist der Zugang zum Donauufer dann doch nicht. Kurz bevor Rahel der Hitzschlag trifft, erreichen wir das Wasser dann doch und los geht´s die 13km stromauf bis zum Heimathafen unseres hübschen Flusskreuzers. Dank äußerst günstigem Mitwind geht es rasch voran, für die gute Stimmung sorgen einerseits wir selbst und andererseits die Beats vom Donauinselfest, das wir in seiner ganzen Länge entlangfahren. Nach etwas über einer Stunde Ruderzeit ohne nennenswerte Zwischenfälle erreichen wir den Verein, wo das Boot bereits seinen Lagerplatz vorbereitet hat. Keine Fotos von diesem ersten Teil der Reise, denn a) war es zu warm, b) hatten wir weder Nadja noch Tanya dabei und c) trug das Boot ja noch gar keinen Namen.

Akt 2: Samstag, 2. Juli 2016, zweite Jungfernfahrt WRV Austria – Pirat 

Mittlerweile ist die „Nussdorf“ schon von Hasi mit Namensklebern versehen worden – da wird es Zeit sie herzuzeigen, und die Sternfahrt zum WRV Pirat bietet die ideale Gelegenheit dazu. Sieben Frauen sind dabei, vier davon – Tanya, Marie-Therese, Daniela und Nadja – führen unsere neue Dame aus (diesmal ist es also tatsächlich eine Jungfernfahrt, naja, fast…). Wieder ist es heiß, und so lassen wir es uns nicht nehmen, am Donaustrand bei Km 1938 eine ausgiebige Badepause einzulegen. Das tut gut! Danach steuern wir den Pirat in Korneuburg an, wo wir als erste Delegation eines auswärtigen Vereins von Werner Drobil herzlich begrüßt werden, der unsere Freude über das wunderschöne Boot, das wir für die Stromstaffel 2016 brauchen werden, teilt. Wie immer ist es richtig nett auf der Terasse des Stromboothauses, bevor wir schweren Herzens aus Zeitgründen den Heimweg antreten.

Akt 3: Samstag, 9. Juli 2015, Dritte Jungfernfahrt WRV Austria, Kuchelau

Eine kleine Handvoll aufrechter Austrianerinnen und Austrianer trotzt der Urlaubszeit und allen anderen Verlockungen von Strandbad bis EM-Rausch-Ausschlafen und versammelt sich kurz nach high noon zur offiziellen Taufe unseres neuen Bootes. Florian eröffnet und ergibt das Wort an Rainer (dank dessen unermüdlichem Einsatz das Boot schon nach 6 Monaten Bauzeit geliefert wurde), der seinerseits dann den Stab, genauer gesagt, die Sektflasche, an Rahel weitergibt. Und so wird nun die „Nussdorf“ endlich ganz offiziell getauft. Wiederum in der Nachmittagshitze treten dann Rainer, Babsi, Bernhard und Rahel die dritte und letzte Jungfernfahrt an. Fazit derselben: Ein wunderschönes Boot, das sich bestens fährt und gewiss ebenso wie 5er und 3er zu den beliebtesten Booten unseres Bootsparks gehören wird. Möge die Taufformel, dass ihr „allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ gewünscht wird, bei allen Aufahrten und besonders denjenigen auf der Donau, gelten! Der Härtetest wird die Stromstaffel am 15.10.2016 sein – dank der „Nussdorf“ wollen wir schneller denn je von Nussdorf nach Greifenstein fahren und noch einmal ein paar Plätze gegenüber dem Vorjahr gutmachen!