Vienna Rowing Challenge 2015



Eine ungewöhnlich große Mannschaft der Austria war am 2. Mai bei der Vienna Rowing Challenge am Start: 1 Damendoppelvierer, 1 Herrendoppelvierer und ein Dameneiner. Das 4 km lange Rennen mit Wendeboje fand bei ziemlich rauen äußeren Bedingungen statt: 2 km im Mitwind, dann Wende, und bis ins Ziel ziemlich starker Gegenwind.

Veronika Ebert erreichte die schnellste Zeit aller weiblichen Starter/innen im Einer und konnte damit ihre allesamt jüngeren Gegnerinnen deutlich schlagen.

Veronika Ebert

RV Austria

18:26

Katharina Auersperg

Pirat Wien

19:08

Andrea Fraunschiel

Lia Wien

20:32

Der neu formierte Männervierer mit Jiri Cerny, Martin Mann, Bernhard Müller und Tobias Sander erreichte im Rennen der Masters-B-Doppelvierer eine Zeit von 16:33 - Rang 4.

Den Vogel schossen aber die Damen (Nadja Hahn, Kerstin Pluch, Gabriele Kohlmaier, Yelena Tiedt-Oberbauer) ab - Nadja Hahn berichtet:

Auf die Plätze, fertig, Floß!

… und damit ist eigentlich alles gesagt. Denn das Floß hat sich uns nur ein paar Schläge nach dem Start plötzlich, sagen wir mal, in den Weg gestellt. Dabei hatten wir uns doch so über den "entspannten" Start gefreut.  Kein Regattastart, sondern ein fliegender Start sollte es werden, aber wir haben dabei nicht daran gedacht, uns auch mal umzudrehen. Anders gesagt: Wir haben die Sache einfach frei interpretiert, nach dem Motto: Was kommt, kommt. Den Fotografen hätten wir dabei auch noch fast versenkt, beim nächsten Mal dann! Naja, schwupps haben uns 2 Boote überholt, wir mussten erst mal wieder in die Reihe finden. Bis zur Wende haben wir uns gut gehalten, kurz davor wurden wir eigentlich ziemlich übel geschnitten, aber das haben wir erst später so richtig kapiert. Mit mehr Regattaerfahrung intus werden wir uns so was nicht mehr bieten lassen. Also Mädels: Watch out. You know who you are. Wende lief super, obwohl über Steuerbord. G'lernt ist g'lernt. Danach haben wir endlich unseren Rhythmus gefunden und sind würdevoll ins Ziel gehechelt! Dass wir dafür auch noch ne Medaille kassiert haben, hat uns ziemlich überrascht und ist dem Umstand geschuldet, dass wir in unserer Klasse die Einzigen waren. Da kann man dann schon mal in ein Floss donnern. Luxus! Wermutstropfen: Wir hatten zwar alle diese unheimlich dynamischen Austria-Strampler an, aber unterschiedliche T-Shirts, das gefiel der Rennleitung nicht und wir mussten Strafe zahlen. Die Männer sind mit einem blauen T-Shirt davon gekommen. Für Gabi und Kerstin war's die erste Regatta, gratuliere, jetzt kann ja (fast) nichts mehr schiefgehen! Wir wollen Revanche! Bei der Kuchelauer Regatta starten wieder in der bewährten Konstellation:  Nadja Hahn auf Platz 4, Kerstin Pluch 3, Gabriele Kohlmaier 2, Yelena Tiedt-Oberauer 1. Daumen halten, bitte. Auch dem jeweiligen Floß und seiner Mannschaft.