Austria-Achter in Amsterdam beim H4K



Nachdem es im vergangenen Jahr schon Pläne gab, beim Heineken Roeivierkamp "H4K" in Amsterdam im Achter an den Start zu gehen (diese aber leider wegen mangelnder Teilnehmerzahl nicht realisiert werden konnten) war die Freude umso größer, dass es 2014 nun endlich geklappt hatte - und diesmal sogar mit einer großen Unterstützercrew, sodass es letztendlich 14 Personen waren die am 14. März die Reise nach Amsterdam antraten (Anm. v.d. Red.: 3x Inmann, 2x Berger, 3x Friedl-Freudl, Tandi, Florni, Pflöckner, Werner, Mathias und Juliane).

Der Heineken Roeivierkamp fordert sowohl Ruderern als auch dem Steuermann alle Fähigkeiten ab. Es müssen sowohl Kurzstrecken in Form von 250m und 750m im 1 gegen 1 Modus, als auch 2500m und 5000m in Startabständen von 20 Sekunden auf der Amstel bewältigt werden. Inzwischen sind über 400 Boote (Doppelvierer mit Steuermann sowie Achter) mit internationalen Teilnehmern aus u.a. der Schweiz, Spanien, USA und Canada am Start.

Die Langstrecken forderten aufgrund ihrer Streckenführung ein hohes Niveau an den Steuerseilen. Die lange Strecke mit sogar einer 90° Kurve sowie Brückendurchfahrten mit wenigen Zentimetern Platz bis zu den Blättern ließen nicht nur die Ruderer schwitzen.

Am Ende der Regatta fanden wir uns aufgrund unserer bisherigen gemeinsamen Trainingseinheiten auf einem vorletzten Platz in der 2. Division wieder. Nachdem auf der Regatta klar wurde, dass wir in der 2. Division hauptsächlich gegen College-Mannschaften gefahren sind, die mehrmals am Tag trainieren, und wir im Club Achter unter den ersten 3 gelandet wären, hielt sich die Enttäuschung in Grenzen. Die Motivation 2015 wieder einen Achter an den Start zu bringen war schnell geboren, und die Feierlaune am Abend war bei den meisten nur wenig getrübt. Entgegen unserer Erwartung konnten wir die Partywertung nicht komplett für uns entscheiden, da wir feststellen mussten, dass in niederländischen Studenten-Rudervereinigungen feiern nochmal in einer anderen Liga stattfindet als in Österreich.

Letztendlich eine top organisierte Veranstaltung (von Studenten!!!) mit einem inzwischen sehr hohen internationalen Niveau und viel „Heineken“, zu der es eine Reise wert ist, wenn man mal mehr als 4 Achter auf dem Regattaplatz sehen und auch den Steuermann an seine Grenzen bringen möchte.  

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