Raue Verhältnisse bei der „Rose“ – 12. Sieg für Veronika Ebert



Maria Wörth in dichten Regenwolken
Zieleinlauf (Veronika in rot)
Veronika Ebert vor Jitka Masatova

Klagenfurt, 12.Okt. 2013

Die Wetterverhältnisse alles andere als ideal: Temperaturen um 6oC, dazu Wind und Regen. Zur geplanten Startzeit Schaumkronen in einigen Teilen der Strecke – die Jury verschiebt den Start um 1,5 Stunden auf 12 Uhr 30. Um 12 Uhr ist dann alles klar: der Wind ist abgeflaut, noch regnet es, und es kann gestartet werden. Große Hektik am Ablegefloß. „Wäre ich nicht direkt in den See gestiegen, um mein Boot zu Wasser zu bringen, hätte ich nicht pünktlich am Start sein können“, berichtet Veronika Ebert. Und dieser pünktliche Start war wichtig, da die Jury nicht auf Nachzügler/innen wartete, und eine gute Zeit erreicht werden sollte. „Mehr als 7 km hatten wir ordentlichen Gegenwind, der See war stark aufgewühlt, und es war nicht leicht zu rudern“, so Veronika. Die Ruder waren für die Bedingungen (die alles andere als konstant waren) etwas zu hart eingestellt, und Veronika erwischte nicht die Ideallinie – Fazit: nur 2. Position hinter der – schon im Vorjahr sehr starken - Tschechin Jitka Masatova. Doch Veronika ließ sich nicht beirren, ab der Mitte des Sees schob sie sich Schlag für Schlag an ihre Konkurrentin heran, bis es ihr dann etwa 4 km vor dem Ziel gelang, die Tschechin einzuholen. „Ich habe nie aufgegeben, bin mein Tempo weiter gerudert, auch wenn ich nicht mehr daran geglaubt habe, Jitka nochmals einzuholen“. Doch es gelang, Sieg und gesamt fünfte Zeit der Frauen für Veronika Ebert in der Zeit von 1:16:00. Ganz vorne war Michaela Taupe-Traer, die Weltmeisterin im Leichtgewichtseiner 2013, und Mirka Knapkova, Olympiasiegerin im Einer. Es fällt auf, dass die Rennen der Frauen heuer ganz besonders spannend waren: „Herzschlagfinale“ gab es bei den Frauen B und den Masters Frauen B. Nähere Informationen unter http://www.rv-albatros.at/rva08rose20results.php