Junioren-WM Brive



Von 05. bis 08. August fanden heuer die Junioren Weltmeisterschaften in Brive / Frankreich statt. Österreich hatte 4 Boote am Start. Bei den Mädels Lisa Farthofer im Einer und den Doppelvierer mit Haginger/ Sapper/ Wallmüller/ Steinecker. Bei den Burschen gab es ebenfalls einen Doppelvierer (Schönthaler / Luschnig / Hörschläger / Hechinger) und einen Doppelzweier mit  dem „Austrianer“ Tommy Inmann (Wiener Ruderverein Austria) und seinem erst 16-jährigen Doppelzweierpartner Paul Sieber von Staw Wien.

Der Doppelzweier hatte im Vorlauf keine Chance auf einen direkten Aufstieg ins Viertelfinale und musste so am Nachmittag in den Hoffnungslauf für das Viertelfinale gehen. In diesem ruderten die beiden Wiener sicher an zweiter Stelle über die Ziellinie und qualifizierten sich für den nächsten Tag.

Das Viertelfinale war mit Deutschland, China, Bulgarien, Lettland und Algerien als Gegner keine leichte Aufgabe, da nur die ersten 3 aufsteigen konnten. Tommy und Pauli gingen voll konzentriert in das Rennen und starteten nach einem verhaltenen zweiten 500er die Aufholjagt mit stetig steigender Schlagzahl und Geschwindigkeit. Im Ziel schafften sie mit einem 3ten Platz und ihrem besten Rennen der ganzen Saison den Aufstieg ins Semifinale A/B. Hier waren sie das einzige Boote, das den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen musste und somit ein Rennen mehr in den Beinen hatte.

Im Semifinale waren sie gegen die späteren Weltmeisten aus Deutschaland, Rumänien(2ter) und Italien(4ter) chancenlos und starteten somit am Samstag, dem letzten Tag der WM, im Finale B. Dort machten sich die Anstrengungen  der Woche bemerkbar und die beiden ruderten an den 12. Gesamtrang. Alles in allem haben die beiden jungen Sportler ihr großes Ziel (B-Finale) erreicht und eine tolle WM abgeliefert.

Lisa Farthofer schaffte als einzige Österreicherin den Aufstieg ins Finale A und ruderte dort zum 6 Gesamtrang. Sie holte damit einen Quotenplatz für die Jugend-Olympiade nächstes Jahr.  Der Mädels-Doppelvierer gewann nach Pech im Viertelfinale das C-Finale und der Burschen-Doppelvierer erreichte den 18. Rang.

(click to enlarge)